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Amriswil im Playoff-Final



Erfolgreiches Doppel-Wochenende: hier Patrick Durbin im Spiel gegen Lugano<br />Foto: Gaccioli, Kreuzlingen<br /> Erfolgreiches Doppel-Wochenende: hier Patrick Durbin im Spiel gegen Lugano
Foto: Gaccioli, Kreuzlingen

NLA: Amriswil gewinnt Playoff-Qualifikation

Das Doppelwochenende brachte für Volley Amriswil in der NLA einen Doppelsieg gegen Lugano (3:1) und gegen Lausanne (3:1). In der NLB verteidigten die Thurgauer den Meistertitel im Spitzenkampf gegen Münchenbuchsee und stehen vorzeitig als Meister 2010 fest.
Zum Samstagspiel fanden 480 Zuschauer trotz Schneetreiben den Weg ins Tellenfeld. Mit dem 3:1 Sieg gegen Lugano (25:21, 25:19, 21:25, 25:16) sicherte sich Volley Amriswil drei Runden vor Ende der Qualifikation den Platz im Playoff-Final und spielt ab dem 27. März um den Meistertitel 2010.

Lugano im Griff
Zwar haben sich die Tessiner geschickt verstärkt, wirkten aber als Team zu wenig konstant und individuell weniger stark disponiert. Amriswil spielte einmal mehr seine Kompaktheit aus. Im ersten Satz lagen die Thurgauer mit 12:16 noch im Rückstand, ehe sie mit einer starken Serviceleistung von Patrick Durbin und Brett Dailey zum 19:18 das Blatt wendeten und mit 25:21 den ersten Satzball verwerteten.
Obwohl Amriswil mit der Annahme so seine Mühe bekundete, dominierte es den zweiten Satz von Beginn weg und beendete diesen mit 25:19. Einmal mehr gelangen dem eingewechselten Kevin Hofer gegen Satzende wichtige Servicewinner.
Im dritten Satz war die Eigenfehlerquote – insbesondere bei der Annahme – zu gross, so dass der 11:17 Rückstand noch hätte wettgemacht werden können. Zwar führte Brett Dailey das Team mit einer Superleistung am Block und im Angriff über die Mitte nochmals zum 21:23 heran. Lugano zwang Amriswil dennoch in einen vierten Satz. Diesen dominierte Amriswil nicht zum ersten Mal in dieser Saison: Je länger ein Spiel dauert, desto besser kommt die Truppe von Verstappen in Fahrt und kann seine Physis voll ausspielen. Die Tessiner hatten im vierten Satz kein Gegenmittel: 8:5, 16:11 und 25:16 lautete das Fazit der einzelnen Etappen.

Gegen Lausanne erneut stark
In der zweiten Partie des Wochenendes boten die beiden Protagonisten attraktiven Volleyball – lange Ballwechsel, spektakuläre Verteidigungsaktionen und kraftvolle Angriffe prägten das Spiel zwischen Lausanne und Amriswil. Im ersten Satz musste Amriswil Lausanne beim Stand von 15:16 ziehen lassen, 15:19 hiess es auch nach dem zweiten Time-out von Verstappen. Den zweiten Satzball verwerteten die Waadtländer zum 25:22. Auch im zweiten Satz agierten die Westschweizer mit dem notwendigen Glück des Tüchtigen, Amriswil lief den Punkten immer etwas hinterher: 14:16, 17:18. Dann kam Brett Dailey zum Service und er wendete den Satz – und letztlich das Spiel. Er punktete gleich viermal hintereinander, Amriswil lag mit 20:18 erstmals in der Partie mit zwei Punkten vorne. Die Thurgauer benötigten dann noch drei Satzbälle zum 25:23. Die Fans zeigten nicht nur in dieser Phase eine lautstarke Darbietung.
Danach übernahm Volley Amriswil das Szepter fest in die Hand. Sehr stark spielte Brett Dailey sowohl am Service, als auch am Block und im Angriff über die Mitte. Die Amriswiler verteidigten gleichzeitig sehr geschickt und gaben keinen Ball verloren. 25:19 und 2:1 Führung – die Lausanner schienen nun an Kraft zu verlieren, es schlichen sich einige Fehler ein. Im vierten Satz legte Amriswil mit 19:14 und 23:19 vor, ehe Captain Carlos Guerra bei Lausanne stark servierte und gleich mehrere Winners verbuchen konnte. Doch Amriswil wehrte sich und versenkte den zweiten Matchball zum 25:22. Damit stehen die Thurgauer eindrücklich und uneinholbar nach sechs Runden der Playoff-Qualifikation an der Spitze.

Playoff-Finalserie startet am 27. März
Der Playoff-Final wird in einer Best of Five Serie gespielt. Amriswil als erster der Finalqualifikation hat Heimvorteil. Das zweite Spiel findet am 3. April (auswärts) statt, das dritte Spiel ist auf den Mittwoch, 7. April, im Tellenfeld angesetzt. Der Gegner von Amriswil steht noch nicht fest. Hier müssen die letzten beiden Runden entscheiden. Amriswil kann hier noch ein Wörtchen mitreden, es empfängt am 13. März Näfels und reist am 17. März nach Genf.

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